Dach

Das Dach ist nach der Fassade die größte Fläche Ihres Hauses. Über ein ungedämmtes Dach geht daher sehr viel Wärme verloren. Um Energie zu sparen ist daher hier eine Wärmedämmung sehr wichtig.

Aufsparrendämmung

Die Aufsparrendämmung findet Anwendung bei Satteldächern, wobei die Dämmplatten von außen auf den Dachsparren befestigt werden. Auf der Außenseite der Dämmplatten wird eine Winddichtheitsschicht und Innen eine Luftdichtheitsschicht benötigt, damit sich keine Feuchtigkeit in der Konstruktion sammeln und Schäden verursachen kann. Außerdem sollte das Dämmmaterial ausreichend belüftet werden.

Zwischensparrendämmung

Um ein Dach nachträglich von innen zu dämmen, ist eine Zwischensparrendämmung zweckmäßig. Hierbei müssen aber mehrere Dinge beachtet werden. Zum Beispiel, ob anfallende Feuchtigkeit nach außen entweichen kann oder ob die Dachsparren ausreichen, um die optimale und erforderliche Dämmungsdicke aufzunehmen. Sollte die Feuchtigkeit nicht nach außen entweichen können, müssen Maßnahmen ergriffen werden, damit es an der Bausubstanz nicht zu Schäden kommt.

Untersparrendämmung

Sollte die Sparrenhöhe nicht ausreichen, um eine optimale Dämmung durch Zwischensparrendämmung zu erreichen, kann ergänzend eine Untersparrendämmung angebracht werden.

Dämmung der obersten Geschossdecke

Je nach Verwendung des Dachgeschosses ist auch die Art der Dämmung anders. Wenn es nicht verwendet wird, reicht zur Dämmung eine preiswerte Dachbodendämmplatte. Doch eine Benutzung als Lager erfordert trittfestes Dämmmaterial. Die Dämmung der obersten Geschossdecke sorgt nicht nur für Energieeinsparungen, sondern verbessert auch den Wohnkomfort in den angrenzenden Räumen und schützt die Bausubstanz.

Ihre Ansprechpartner:

Andreas Stephan

Hochbau • Energieberatung

05465 / 92 11-25

05465 / 92 11-14

a.stephan@seelmeyer.de